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Kolumbien Projekt  

Entwicklungshilfe aus dem Süden

Von und mit jungen Menschen aus Kolumbien lernen

"Weil sich nicht nur Entwicklungsländer entwickeln müssen" (Diana Granados)

Kolumbien-Projekt

Zu unserem Verständnis von Eine Welt gehört der gegenseitige Austausch und das gegenseitige Kennenlernen der jeweils anderen Lebens-wirklichkeit.
Hierzu ist uns die Vermittlung und die Herstellung eines unmittelbaren Bezuges zu einem Land des Südens von großer Bedeutung. Dies ist uns zwei Mal erfolgreich in den Jahren 2002/2003 und 2004/2006 gelungen. Die junge Kolumbianerin Diana Granados brachte vielen Menschen in Mainz ihr Land mit seinen Lebensbedingungen näher. Gleichzeitig ermöglichte sie einen neuen Blick auf unsere soziale Realität. Das konnte ebenfalls Juan Pablo Ochoa ermöglichen, der 14 Monate bis Februar 2006 bei uns in Mainz lebte.

Der Einsatz von jungen Menschen des Südens findet in Deutschland selten statt. Bisher gibt es kaum Organisationen, die solche Aufenthalte vermitteln und finanzieren. Selbstverständlich können solche Projekte nur mit finanzieller Unterstützung von außen durchgeführt werden. Unsere beiden Projekte wurden finanziert von der evangelischen und katholischen Kirche, diversen privaten Spendern, einigen örtlichen Arbeits-gruppen und dem Verein Unterwegs für eine gerechte Welt e.V.

Unsere Ziele

  • Wir wollen dem Trend entgegensteuern, dass ein Austausch nur in Richtung Süden stattfindet.
  • Durch unseren Gast wollen wir die Kultur und Lebenswirklichkeit Kolumbiens kennen und damit die Süd-Nord-Beziehungen verstehen lernen.
  • Unser Gast soll hier Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen. Dies soll sie/ihn dazu befähigen nach der Rückkehr auch weiterhin einen lebendigen Austausch aufrechtzuerhalten.

Unsere Vision

  • Wir träumen davon, dass durch den persönlichen Kontakt und Austausch mit Menschen des Südens sich das Verständnis füreinander vertieft.
  • Wir wollen die Schaffung von gerechten Strukturen unterstützen und unser Handeln fairer gestalten.

Aufgabenbereiche

Im Weltladen Unterwegs:

  • Mitarbeit in unserer Bibliothek und dem Verkauf von fair gehandelter Ware
  • Pädagogische Arbeit mit Schulklassen und interessierten Gruppen
  • Vorbereitung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen

In der Pfarrer-Landvogt-Hilfe:

  • Mitarbeit in der Teestube für Obdachlose

Kosten für einen Freiwilligendienst

Der Freiwilligendienst umfasste 12 Monate sowie 2 Monate Vorbereitungszeit für einen Sprachkurs. Kosten entstanden u.a. für Wohnung, Verpflegung, Fahrkarten, Taschengeld, Versicherungen, Flug.

Das Projekt stand
unter der Schirmherrschaft von:
Verantwortliche für das Projekt waren:

Malu Dreyer
(Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit für Rheinland-Pfalz)

Herrn Heinz Heckwolf
(Dom Dekan)

Herrn Markus Schächter
(Intendant des ZDF)

Dr. Klaus-Volker Schütz
(Propst für Rheinhessen)

Weltladen Unterwegs
Angie Heredia-Borja
Christofsstraße 9, 55116 Mainz
Tel.: 06131-226943
E-Mail: weltladen-mainz@gmx.de

Pfarrer-Landvogt-Hilfe e.V.
Günther Götz
Dagobertstraße 20, 55116 Mainz
Tel.: 06131-224422

Bischöfliches Ordinariat Mainz
Alois Bauer
Bischofsplatz 2, 55116 Mainz
Tel.: 06131-253263
E-Mail: frieden@bistum-mainz.de

Zur Zeit wird der Freiwilligendienst „Entwicklungshilfe aus dem Süden“ nicht durchgeführt. Sobald sich jemand findet, der/die das Projekt über zwei Jahre begleiten, organisieren und durchführen kann, werden wir uns darum bemühen. Selbstverständlich sind wir auch offen für Menschen aus anderen Ländern des Südens.
"Weil sich nicht nur Entwicklungsländer entwickeln müssen"
 
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