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Siegelkunde

Der Faire Handel boomt. Aus einer Solidaritätsinitiative weniger Menschen ist eine gut organsierte und vernetzte, weltumspannende Bewegung geworden. Gleichzeitig wachsen auch die Umsatzzahlen. So ist der Gewinn mit fair gesiegelten Produkten zwischen 2007 und 2008 in Deutschland von 193 Millionen auf 266 Millionen Euro gestiegen. Im Jahr 2011 waren es schon 477 Millionen Euro und mit insgesamt 650 Millionen Euro gaben Verbraucherinnen und Verbraucher 2012 so viel wie nie zuvor für fair gehandelte Produkte aus. Die Palette des Fairen Handels ist dabei breit gefächert. Sie beinhaltet mittlerweile neben Produkten auch Dienstleistungen und hat weiterhin ein riesiges Potential.

 

Dieses schnelle Wachstum und die zunehmende Kommerzialisierung des Fairen Handels wecken Begehrlichkeiten. Große Konzerne und Unternehmen bemächtigen sich zunehmend der Idee, mit der immer mehr Geld zu verdienen ist. Nicht immer ist zu erkennen, wie ernst es den Unternehmen ist, wirklich fair zu handeln, oder ob sie sich damit nur ein soziales Mäntelchen umhängen wollen. Denn was unter Fairem Handel konkret zu verstehen ist, bleibt vage. Anders als „Bio“, definiert über die EU-Ökoverordnung, ist der Begriff „Fair“ rechtlich nicht geschützt.

 

Mittlerweile ist eine Flut neuer Gütesiegel, Logos und Markenzeichen entstanden, die versuchen, über die Einhaltung von sozialen und ökologischen Anforderungen mit den Standards des Fairen Handels zu konkurrieren. Es gibt produktspezifische Siegel, unternehmenseigene soziale Zeichen und Marken, Siegel von Organisationen und Kontrollinstanzen sowie die Markenzeichen von fairen Importhäusern wie GEPA, dwp oder EL Puente.

 

Dieser Siegel- und Marken-Dschungel verunsichert den Verbraucher: Ist wirklich immer fair drin, wenn fair draufsteht?

 

Lesen Sie hier unsere kleine Siegelkunde (Download pdf-Dokument)