Bulus: Faire Bio-Baumwollsocken aus der Türkei

Der türkische Familienbetrieb Bulus produziert Bio-Baumwollsocken in Istanbul und ist GOTS-zertifiziert. Mit der GOTS-Zertifizierung ist gewährleistet, dass hohe ökologische Standards sowie soziale Mindeststandards entlang der gesamten Produktionskette eingehalten werden. Gegründet wurde der Betrieb 1983 von Ahmet Akgul, der bis heute der Geschäftsführer von Bulus ist.

Der türkische Familienbetrieb Bulus stellt Bio-Baumwollsocken in Istanbul her. Ihre Produkte sind nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert. GOTS ist ein weltweit angewendeter Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern und damit ein wichtiges Textilsiegel. Es definiert umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette sowie Sozialkriterien. Die Qualitätssicherung von GOTS erfolgt durch unabhängige Zertifizierung der gesamten Textillieferkette.

Bulus bietet hochwertige zertifizierte Socken an, die aus 98 % Bio-Baumwolle und 2 % Elasthan bestehen. Gegründet wurde der Betrieb 1983 von Ahmet Akgul, der bis heute der Geschäftsführer von Bulus ist. Der Familienbetrieb hat sich von Anfang an auf die Herstellung von Socken spezialisiert. Bulus bezieht die von ihrem langjährigen, ebenfalls GOTS-zertifizierten türkischen Garnhersteller. Die verwendete Bio-Baumwolle stammt aus der Türkei (Ägäis-Region und südöstliche Türkei) und bei Lieferengpässen während der Hauptauftragszeit aus Kirgisistan.

Im Betrieb von Bulus arbeiten zurzeit neun Frauen und neun Männer in der Produktion und Verwaltung. Zudem ist eine Frau als Managerin angestellt. Die Angestellten arbeiten fünf Tage pro Woche und üblicherweise acht Stunden pro Tag. Bulus bezahlt für die Überstunden einen höheren Zuschlag als vorgeschrieben. Alle Mitarbeiter*innen sind festangestellt und sozialversichert, also gesetzlich kranken- und rentenversichert und erhalten Arbeitslosengeld. Das ist in der türkischen Textilbranche nicht üblich.

Bulus bezahlt als Einstiegsgehalt den staatlichen Mindestlohn, im Durchschnitt erhalten die Mitarbeiter*innen allerdings mehr als in der Branche in Istanbul üblich ist. Zusätzlich erhalten sie ein unentgeltliches Mittagessen, welches – auf das Gehalt gerechnet – dann einem existenzsichernden Lohn in Istanbul entspricht.

Türk aile şirketi Bulus, İstanbul'da organik pamuklu çorap üretmektedir. Ürünleri Global Organik Tekstil Standardına (GOTS) göre sertifikalandırılmıştır. GOTS, organik olarak üretilmiş doğal liflerden yapılan tekstillerin işlenmesi için küresel bir standarttır ve bu nedenle önemli bir tekstil mührüdür. Tüm tekstil üretim zinciri boyunca çevresel gereksinimleri ve sosyal kriterleri tanımlar. GOTS'un kalite güvencesi, tüm tekstil tedarik zincirinin bağımsız sertifikasyonu yoluyla gerçekleşir.

Bulus, %98 organik pamuk ve %2 elastandan üretilen yüksek kaliteli sertifikalı çoraplar sunar. Şirket, bugün hala Bulus'un genel müdürü olan Ahmet Akgül tarafından 1983 yılında kuruldu. Aile şirketi, en başından beri çorap üretiminde uzmanlaşmıştır. Bulus, bunları, aynı zamanda GOTS sertifikalı, köklü Türk iplik üreticilerinden temin etmektedir. Kullanılan organik pamuk Türkiye'den (Ege bölgesi ve güneydoğu Türkiye) ve ana sipariş döneminde tedarik darboğazları olması durumunda Kırgızistan'dan gelmektedir.

Şu anda Bulus şirketinde üretim ve yönetimde dokuz kadın ve dokuz erkek çalışıyor. Ayrıca yönetici olarak bir kadın istihdam edilmektedir. Çalışanlar haftada 5 gün ve genellikle günde sekiz saat çalışmaktadır. Bulus, fazla mesai için gerekenden daha yüksek bir ek ödeme yapar. Tüm çalışanlar daimi ve sosyal sigortalıdır, yani yasal sağlık ve emeklilik sigortasına sahiptir ve işsizlik ödeneği alır. Türk tekstil endüstrisinde bu alışılmış bir durum değil.

Bulus, başlangıç maaşı olarak ulusal asgari ücreti öder, ancak ortalama olarak çalışanlar İstanbul'daki şubede normalden daha fazlasını alır. Ayrıca, maaş üzerinden hesaplanan - İstanbul'daki geçim ücretine tekabül eden ücretsiz bir öğle yemeği alırlar.

Quelle:

GEPA: Bulus - Über den Partner

Autor*in:
Ertan E.
Datum:
28.1.2022

Das könnte sie auch interessieren:

Produkt des Monats Juli: Grillsaucen aus Südafrika

Rain Morgan, einer der beiden Gründer von „Turqle Trading“ ist zuversichtlich: „Der lokale Markt ist neben dem Export der Produkte die Zukunft. Das Bewusstsein der Bevölkerung für dieses Thema wächst langsam, und der Faire Handel wird auch in Südafrika bekannter. Für viele Produzentenorganisationen liegen hier echte Chancen. Wir wollen, dass nicht nur die Europäer und die Touristen in den Shops unsere Produkte kaufen, sondern dass auch immer mehr Südafrikaner den Fairen Handel unterstützen.“

Fairen Handel verstehen: Comment collaborer avec les Weltläden («Artisans du monde/Magasins du monde»)?

Sie kennen jemanden oder eine Organisation, die fair produziert und gerne in den Weltläden in Deutschland die Produkte verkaufen würde? Sie wissen aber nicht, was die Bedingungen sind, um mit den Weltläden zusammen zu arbeiten? Kein Problem, nach der deutschen und türkischen Version, haben wir den Leitfaden auch auf Französisch zusammengestellt, der erklärt, welche Möglichkeiten es gibt!

Produkt des Monats August: Bio Mate-Tee

Der Dachverband der Mate-Produzenten COPERMATE (Cooperativa de Reforma Agraria e Erva Mate) wurde 1991 von 22 brasilianischen Kleinbauern gegründet. Mittlerweile sind mehr als 200 Mitglieder registriert, 50% sind Frauen. Sie verarbeiten und exportieren Matetee.