Produkt des Monats September 2021: Smoothies von den Philippinen

Einsatz für Kinderrechte PREDA (People’s Recovery, Empowerment and Development Assistance) ist Anlaufstelle und Therapiezentrum für sexuell missbrauchte sowie ehemalig inhaftierte Kinder und setzt sich seit 1974 auf den Philippinen für Kinderrechte ein. Die erfolgreiche internationale Menschenrechts- und Kampagnenarbeit von PREDA findet seit Jahrzehnten weltweit große Beachtung. Von den 500 festangestellten Mitarbeitern dieser Produzentengruppen sind fast 70% Frauen. Die Tätigkeiten der Produzenten reichen von Anbau über Verarbeitung bis hin zu einfachen Arbeiten für Ungelernte.

Ein Ausweg aus der Armut

Trotz fruchtbarer Böden, einem günstigen Klima und einer prosperierenden Wirtschaft lebt ein Großteil der Bevölkerung der Philippinen in absoluter Armut. Der Faire Mango-Handel wirkt sich nun jedoch direkt positiv auf die Lebensbedingungen der Kleinbauern aus und hat sich zu einem wirksamen Instrument gegen Armut und Landflucht entwickelt. Und der deutsche Fairhandelslieferant WeltPartner ist größter Abnehmer von fair gehandelten Mangoprodukten. Das Mango-Projekt von PREDA und WeltPartner verschafft bereits über 500 Kleinbauernfamilien auf den Philippinen eine wirtschaftlich gesicherte Lebenssituation.

So brachte die stetig steigende Abnahme immer größerer Mengen an fair gehandelten Mangos auch ein Kartell, das lange Jahre die Erzeugerpreise für Mangos künstlich niedrig hielt, zum Erliegen.

Das Engagement des fairen Mango-Handels konnte die Erntepreise für tausende von Mangobauern erhöhen - unabhängig ob diese an Fairhandelspartner oder an rein kommerzielle Verarbeiter und Händler liefern. Ein toller volkswirtschaftlicher Erfolg für die Philippinen.

Fairer Handel wirkt!

Die Kleinbauernfamilien bekommen regelmäßig hohe Erzeugerpreise für ihre Mangofrüchte, die Abnahme aller Früchte ist gewährleistet (auch die B-Ware und die kleinen Früchte), sie erhalten am Jahresende Boni-Zahlungen von PREDA und Unterstützung mit der kostenlosen Bereitstellung von Mango-Setzlingen. Mit dem Erlös eines größeren Mangobaumes können z.B. die kompletten Schulkosten für zwei Kinder für ein Jahr gedeckt werden.

Außerdem verbleiben 10% des Verkaufspreises der WeltPartner-Mango-Produkte bei PREDA. Damit werden der Ausbau der Therapie-Arbeit gefördert und die Kinderrechte vor Ort gestärkt: Voraussetzungen für ein behütetes und sicheres Zuhause für die Kinder.

Autor*in:
Ulrike Rogowski
Datum:
7.9.2021

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Der Café Mayence ist ein reiner Arabica-Hochlandkaffee von Kleinbauernfamilien der indigenen Genossenschaft ISMAM (Indígenas de la Sierra Madre de Motozintla) aus der Region Chiapas in Mexiko. ISMAM hat 1330 Mitglieder von denen 940 Kleinbauern sind.

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Rain Morgan, einer der beiden Gründer von „Turqle Trading“ ist zuversichtlich: „Der lokale Markt ist neben dem Export der Produkte die Zukunft. Das Bewusstsein der Bevölkerung für dieses Thema wächst langsam, und der Faire Handel wird auch in Südafrika bekannter. Für viele Produzentenorganisationen liegen hier echte Chancen. Wir wollen, dass nicht nur die Europäer und die Touristen in den Shops unsere Produkte kaufen, sondern dass auch immer mehr Südafrikaner den Fairen Handel unterstützen.“