Kartoffelpuffer - Gifty & Steffie vs. Rassismus

Gifty und Steffie haben in den Zeiten der Corona-Pandemie beschlossen, dass es endlich an der Zeit ist, etwas anzufangen, das sie schon immer wollten: Ein Format, das möglichst einfach die grundlegenden Fragen zum Thema Rassismus stellt und beantwortet. Fragen, die sie in ihrer Berufspraxis und auch im Freundeskreis immer wieder gestellt bekommen.

Gifty und Steffie haben in den Zeiten der Corona-Pandemie beschlossen, dass es endlich an der Zeit ist, etwas anzufangen, das sie schon immer wollten: Ein Format, das möglichst einfach die grundlegenden Fragen zum Thema Rassismus stellt und beantwortet. Fragen, die sie in ihrer Berufspraxis und auch im Freundeskreis immer wieder gestellt bekommen.

Kartoffelpuffer sind kleine Wissens-Snacks, einfach, verständlich und knackig aufgemacht. Bisher sind drei Folgen erschienen:

Folge 1 beschäftigt sich mit den meist genutzten Begriffen und Bezeichnungs-Strategien, die eingeordnet werden, um ein Vokabular zu haben, mit dem in den kommenden Folgen über das Thema geredet wird. Dabei wird maßgeblich zwischen selbstgewählten Begriffen, also Selbstbezeichnungen und diskriminierenden Begriffen und Strategien unterschieden.

Folge 2 beschäftigt sich mit dem Begriff „Rasse“ in Bezug auf Menschen. Fest steht, es gibt keine Menschenrassen, wir gehören alle einer Art an. Diese Information hat jedoch leider noch nicht alle erreicht. Gifty beleuchtet, wann und wie die Theorien von Menschenrassen entstanden sind und wie sie im Laufe der Geschichte instrumentalisiert wurden. Die Geisteshaltung, die den Rassen-Theorien zugrunde liegt, findet sich heute weiterhin in neuen Begriffen und Themen.

Folge 3 möchte es einfacher machen, das komplizierte Phänomen Rassismus zu verstehen: Bevor wir etwas gegen Rassismus tun können, müssen wir erst einmal genau wissen, wovon wir reden. Gleichzeitig werden hier einige Idee beigesteuert, wie wir als weiße Menschen unsere Handlungen reflektieren und gegen Rassismus kämpfen können.

Gifty war im Zuge von Kartoffelpuffer zum Couchgespräch bei der Landesschau Rheinland-Pfalz im SWR eingeladen.

https://www.swrfernsehen.de/~embed/landesschau-rp/couchgespraeche/gifty-amo-antwi-im-youtube-kanal-gegen-rassismus-100.html

Zu den Personen:

Gifty Amo Antwi ist Ethnologin, Geschäftsführerin des Weltladens Unterwegs in Mainz und macht seit 16 Jahren Bildungsarbeit zu den Themen Rassismus, Fairer Handel und Gerechtigkeit.

Stefanie Bartlett ist Politikwissenschaftlerin und macht seit 15 Jahren Bildungsarbeit zu den Themen Rassismus, Flucht / Migration und Fairer Handel. Sie arbeitet beim Pfarramt für Ausländerarbeit im Projekt „Wir Bad Kreuznach“.

„Kartoffelpuffer – Gifty & Steffie vs. Rassismus“ ist ein Projekt vom Weltladen Unterwegs in Mainz und von „Wir – Flüchtlinge aktiver Bad Kreuznach“, in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz. Die Bildungsarbeit im Weltladen Unterwegs wird gefördert von Brot für die Welt und EED sowie vom Innen- und Integrationsministerium Rheinland-Pfalz. Das Projekt „Wir Bad Kreuznach“ wird gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie vom Landkreis Bad Kreuznach.

Autor*in:
Gifty Amo Antwi
Datum:
18.8.2020

Das könnte sie auch interessieren:

100 Prozent Fair! Die Bio Schokolade Cardamom von der GEPA

Die feine Kardamom-Schokolade besteht aus 100% fair gehandelten Zutaten, die aus der Dominikanischen Republik, Bolivien, São Tomé, Paraguay, Philippinen und Guatemala stammen; die faire Milch kommt aus Süddeutschland. Dabei kooperiert die GEPA mit örtlichen Unternehmen und unterstützt die Kleinbäuer*Innen gemäß der fair+ Initiative nicht nur mit fairen Preisen, sondern auch mit günstigen Krediten, langfristigen Handelsbeziehungen und einer Umstellung auf Bio-Anbau.

Weltweite Migrationsbewegungen und Klimawandel. Kann der Faire Handel ein Handlungsansatz für den globalen Süden sein?

Im Mai 2020 fand an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Public Climate School statt, zu der ich als Referentin eingeladen war. Auf Grund der Kontaktbeschränkungen durch das Coronavirus wurden alle geplanten Veranstaltungen in den virtuellen Raum verlegt und anschließend der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Ein Gespräch mit Sergey Sabelnikov, Teil des Leitungsteams bei der ÖFO - Ökumenischen Flüchtlingshilfe Oberstadt

Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 sind politische Zielsetzungen, welche auf soziale, wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige Entwicklung ausgelegt sind. Das Thema Migration und Flucht wird in der Agenda 2030 auf unterschiedlichste Weise aufgegriffen und als ein wesentlicher Aspekt von Entwicklung verstanden.